Der Schwan, das Wahrzeichen Bad Doberans, gab dieser 1171 erstmals urkundlich erwähnten Stadt zwischen Kühlungsborn und Warnemünde seinen Namen. Der Sage nach inspirierte er durch sein 'Dobr, Dobr'-Rufen (gut, gut).
Bekannter wurde dann der Ort durch sein um 1825 eröffnete Moorbad. Dies trug der Stadt dann auch um 1921 den Titel 'Bad' ein.
Der Stadtkern ist durch zahlreiche gotische und klassizistische Bauwerke geprägt, wobei sich den Besuchern aus der ganzen Welt die ehemalige Klosterkirche bzw. das Doberaner Münster als die gelungensten und eindruckvollsten Bauwerke der norddeutschen Backsteingotik präsentieren.
Im Jahre 1232 wurde in Bad Doberan eine Kirche der Zisterziensermönche eingeweiht und durch den Sohn des Wendenfürsten Pribislav, Heinrich Borwin, den dort ansässigen Mönchen übergeben. Bei einem Brand 1291 wurde aber fast die gesamte Kirche zerstört. In den Folgejahren bis 1368 wurde dann auf den Grundmauern das Münster annähernd in der heute sichtbaren Form errichtet.
Heute weiß man, dass das Münster die bedeutenste Kirchenausstattung des 13.-15. Jarhunderts in Norddeutschland enthält. Die im Jahre 1301 gegossene Glocke hängt noch heute im Dachgebälk und verzaubert mit ihrem Klang die Gemeinde. Bei Führungen in den Dachstuhl und durch die vielen Besonderheiten der Kirche durch den Kirchenverwalter Martin Heider, kann der Besucher sich nicht nur die Gruft von Margarethe von Dänemark, sondern auch die letzte Ruhestätte von Albrecht dem III., König von Norwegen, und anderen Adligen anschauen. Weitere Infos zur Kirche und ihrer Gerschichte können direkt den Seiten des Doberaner Münsters entnommen werden.
Der Großherzog Friedrich Franz I. ließ 1774, ein Jahr nach Gründung des Seebads Heiligendammm, rings um das Münster in Bad Doberan einen Landschaftspark nach englischem Vorbild anlegen. Die Kirche bildete nun den romantischen Mittelpunkt eines wunderschönen Gartens.
Heute liegt das Münster idyllisch inmitten einer großen Parkanlage mit mehreren Teichen, umgeben von Resten der alten Kloster- und Stadtmauern. Besonders gut erhalten ist auch das achteckige 'Beinhaus', das für die Aufbewahrung von Mönchsskeletten konzipiert wurde.
Seit 1900 faucht und schnaubt der Molli sich seinen Weg durch die Bismarckstraße in Bad Doberan. Mitten durch die engen Straßen der Stadt und auf einer Länge von 15,4 Kilometern fährt die Schmalspurbahn vorbei an der ältesten deutschen Pferderennbahn, durch Wiesen und Wälder über Heiligendamm bis Kühlungsborn. Ca. 40 Minuten dauert diese Fahrt und versetzt einen in eine Zeit, in der bei wahrhaftigem Kaiserwetter die Damen mit Reifrock und Sonnenschirm flanierten.
Wenn bei einem Bummel durch die Straßen Bad Doberans plötzlich ein lautes Pfeifen ertönt, kündigt sich der 'Molli' an, die besondere Attraktion für Jung und Alt.
Auch heute noch fährt Molli durch die engen Straßen von Bad Doberan. Ihm wurde im Jahr 1976 ein technisches Denkmal gesetzt, indem er als Denkmal in die Liste der Verkehrs- und Produktionsgeschichte eingetragen wurde. Die Geschichte dieser Bäderbahn ist nun bereits über 100 Jahre alt.
Wenn bei einem Bummel durch die Straßen Bad Doberans plötzlich ein lautes Pfeifen ertönt, kündigt sich derhttp://www.ostsee-ferien-haus.de/baederbahn_molli.php'Molli' an, die besondere Attraktion für Jung und Alt.
Auch heute noch fährt Molli durch die engen Straßen von Bad Doberan. Ihm wurde im Jahr 1976 ein technisches Denkmal gesetzt, indem er als Denkmal in die Liste der Verkehrs- und Produktionsgeschichte eingetragen wurde. Die Geschichte dieser Bäderbahn ist nun bereits über 100 Jahre alt.
Am Rande der Lindenallee steht das ehemalige Wohnhaus des Schriftstellers Ehm Welk, der 1884 im Kreis Angermünde geboren wurde und in Bad Doberan 1966 starb. Für literarisch Interessierte sei deshalb das Ehm-Welk-Haus als Ziel genannt, weil dort in den Sommermonaten Lesungen und Gartenkonzerte stattfinden. Ausführlichere Infos zu weiteren vielfältigen Veranstaltungen finden Sie im kulturkalender-mv.
Ebenfalls sehr interessant in Bad Doberan sind die von dem bekannten Architekten Severin errichteten chinesischen Pavillons. Hier wandelt sich der klassizistische Stil in eine architektonische Spielerei um und geht eine eher ungewöhniche Verbindung mit chinesischer Bauart ein.
Der rote Pavillon, den der Bad Doberaner auch gern 'Trichter' nennt, beinhaltet heute die Galerie 'Am Kamp' und ist der kleinere von beiden. Er wurde im Jahre 1809 fertiggestellt, reichte aber bald nicht mehr aus.
So wurde 1815 der zweite, weiße Pavillon, dazugebaut. Heute ist in ihm ein Café beheimatet. Leider hat dies sehr rigide Öffnungszeiten, ab 18 Uhr ist dort geschlossen.
Im Jahre 1823 soll der Überlieferung nach der bekannte Komponist Felix Mendelsson Bartholdy, der seinen Vater auf einer Badereise begleitete, eine seiner Symphonien dort uraufgeführt haben.
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