Im Jahre 1845 waren das Kurhaus und das Gästehaus des Ortes dem Ansturm der Badewilligen nicht mehr gewachsen. Es entstand u.a. das Neue Logierhaus am östlichen Rand des Kurplatzes. Im Jahre 1874 feierte Maria Paulowna, die Tochter des Großherzogs, ihre Hochzeit mit dem Großfürsten Wladimier von Russland im neuen Anbau des Logierhauses. Seitdem heißt das Haus 'Großfürstin Maria'.
Über die Jahre verlor das Haus durch rigorosen Umbau viel von seinem mediterranen Charme. Ende 1990 übernahm die Fundus-Gruppe die Aufgabe, die reiche Gliederung der Fassade (des nun benannten Hauses 'Villa Perle') wiederherzustellen und die Veranden und Erker mit ihren Baldachinen und Dachaufsätzen liebevoll zu restaurieren. 13 Suiten zwischen 50m² und 100m² sind geplant, wovon der überwiegende Anteil vom Balkon aus einen wunderbaren Blick über die Bucht von Heiligendamm haben wird.
Diesen Blick hatte auch bereits der Großfürst. Es ist überliefert, daß man 'An einem warmen Tag den Großfürsten in Hemdsärmeln auf seinem Balkon sitzen sehen konnte, sein junges Weib im Arme...'
Im Jahre 1793 stellte sich Georg Christoph Lichtenberg die Frage: 'Warum hat Deutschland noch kein öffentliches Seebad'? Noch im selben Jahr gründete Herzog Friedrich Franz I das erste deutsche Seebad in Heiligendamm. Heute gilt es nun, das Erbe des weitsichtigen Herzogs zu bewahren.
Diese Aufgabe hat nun der renommierte New Yorcker Architekt Robert A. Stern zusammen mit dem Chef der Fundus-Gruppe, Anno August Jagdfeld, übernommen. Zurzeit werden viele der klassizistische Bauten, die der Stadt den zusätzlichen Namen 'weiße Stadt am Meer' gaben, durch die Fundus-Gruppeaufwendig restauriert. Damit wird Deutschlands ältestes Seebad bald wieder im alten Glanz erstrahlen.
Das 'Haus Greif' steht direkt neben der 'Villa Perle'. Ein gewisser Herr Stern erbaute 1853 das spätklassizistische Logierhaus, das auch am Mittelmeer stehen könnte. Mit seinen Pilastern, Balustraden, offenen Veranden, antiken Giebeln und Bogenfenstern zeigte es alle Merkmale der italienischen Renaissance. Vieles von diesem Formenreichtum ging im Laufe der Jahre verloren. Das 'Haus Greif' erlebt nun seine zweite Renaissance: Loggien, Veranden und Balkone werden durch die Fundus-Gruppe sorgfältig rekonstruiert, auch innen wird zurückgebaut, um die großzügigen räumlichen Proportionen zu bewahren. Auf den zwei Etagen und im Dachgeschoß wird es sechs Suiten zwischen 52 und 150m² geben, vier davon verfügen über eine Terrasse.
Links neben dem 'Haus Greif' liegt das 'Haus Möwe'. Auch hier schätzte man alpenländische Elemente. Die zwei 'Flügel' der Möwe wurden vom Architekt A. Ratshagg im Jahre 1855im Stil eines Chalets errichtet. Reich geschnitzte Giebel und Altane an der Seite zum Strand, flankiert von Fachwerk-Türmen an der Seite zum Park. Diese Schmuckformen werden historisch nun durch die Fundus-Gruppe rekonstruiert. Dabei werden 12 Suiten auf den beiden Etagen und im Dachgeschoß zwischen 45 und 66m² groß ausgebaut. Zwei von diesen werden zu Maisonettes ausgebaut, fünf werden über eine Terrasse oder einen Balkon verfügen.
Wenige Meter links vom 'Haus Möwe' steht neben zwei weiteren Gebäuden das 'Haus Hirsch'. Hier tragen zwei Veranden einen reichgeschmückten Altan. Dieser letzten Villa am Strand vor dem Residenz-Hotel gab sein Baumeister Ratshagg ein besonders ausgeprägtes Gesicht hin zum Meer. Das 'Haus Hirsch' wurde im Jahre 1861 erbaut und wird seine originale Fassade von der Fundus-Gruppe wiedererhalten. Auf den zwei Etagen und im Dachgeschoß werden 10 Suiten zwischen 47 und 108m² entstehen, vier davon mit Balkon.
Ganz am Ende des offenen Parks ist das Residenz-Hotel gelegen. Es bildet den östlichen Abschluss des Ensembles und gilt mit seinem markanten Turm als weithin sichtbares Kennzeichen der Perlenkette aus rein klassizistischen Villen, Pensionen und Chalets. In stimmungsvoller Atmosphäre kann man hier den abwechslungsreichen Tag ausklingen lassen. Besonders zu empfehlen ist ein Kaffee oder ein leckeres Eis, welches direkt an den Strandkorb serviert wird - Tische und Stühle werden zum großen Teil durch diese ersetzt. Ein Erlebnis der besonderen Art!
Ganz am Ende des offenen Parks ist das Residenz-Hotel gelegen. Es bildet den östlichen Abschluss des Ensembles und gilt mit seinem markanten Turm als weithin sichtbares Kennzeichen der Perlenkette aus rein klassizistischen Villen, Pensionen und Chalets. In stimmungsvoller Atmosphäre kann man hier den abwechslungsreichen Tag ausklingen lassen. Besonders zu empfehlen ist ein Kaffee oder ein leckeres Eis, welches direkt an den Strandkorb serviert wird - Tische und Stühle werden zum großen Teil durch diese ersetzt. Ein Erlebnis der besonderen Art!
Zum Abschluss der Besichtigung der Anlage lädt die 240 Meter lange Seebrücke zu einem Spaziergang auf das Meer hinaus ein. Von dort hat man auch einen guten Überblick über die gesamte Anlage.
Wenn man den Aussagen der Werbebroschüren glauben darf, dann kann man auch das der Brücke gegenüberliegende, ab Frühjahr 2003 wiedereröffnete Grand-Hotel unter dem Namen 'Kempinski Grand Hotel' besichtigen.
Hier können Sie per e-mail Kontakt zu uns aufnehmen und ganz einfach anfragen, ob das Haus zu Ihrem gewünschten Zeitpunkt noch frei ist oder sich erst einmal einen Prospekt zusenden lassen. Bitte geben Sie bei Kontaktaufnahme im Betreff/Subject unbedingt als erstes Wort 'Ferienhaus' ein und vergessen Sie auch nicht Ihre e-mailadresse und eine Telefonnummer oder Ihre Anschrift anzugeben. Unvollständig ausgefüllte Anfragen können wir leider nicht bearbeiten.
Eine Buchung sollte in der Hauptsaison möglichst immer wochenweise mit Beginn und Ende an einem Samstag erfolgen. Selbstverständlich kann hiervon aber auch im Einzelfall abgewichen werden.